Montag, 23. April 2012

Wie lange sind 4,5 Milliarden Jahre?

Unser Sonnensystem (und damit auch unsere Erde) haben, nach bisherigen Erkenntnissen, ein Alter von ca. 4,5 Milliarden Jahre. Das ist schon ne ordentliche Hausnummer. Unvorstellbar lang und unser menschliches Gehirn scheint nicht im Stande zu sein solch lange Zeiträume auch nur annähernd begreifen zu können. Nichts desto trotz habe ich mal versucht mir irgendwie vorzustellen, in etwa begreiflich zu machen, wie lang diese Zeitspanne wohl ist.
Ich möchte euch an dieser Stelle mal kurz in meine verworrene Gedankenwelt mit nehmen und versuchen euch diese 4,5 Milliarden Jahre näher zu bringen.

Versucht euch mal vorzustellen (oder tut es vielleicht auch mal) ihr würdet bis 100 zählen. Ist ja nun nicht so dramatisch. Also zählen wir mal weiter... bis 1000. Das ist schon nicht schlecht und dafür brauchen wir auch schon ein klein wenig länger. So, nun zur nächsten Etappe... 10.000. Dafür müssen wir das was wir bisher gemacht haben (bis 1000 zählen) nun 9 mal wiederholen. Solltet ihr das auch geschafft haben... Respekt. Aber wir sind noch lange nicht fertig. Auf gehts zu 100.000. Dafür müssen wir das Zählen bis 10.000 nun auch noch mal 9 mal wiederholen. Alter Schwede das ist schon ne ordentliche Leistung.
Wir sind nun also bei 100.000 angekommen. Wenn wir jetzt zur ersten Million wollen, dann das Ganze noch mal 9 mal wiederholen.
Wenn ihr euch bis jetzt gut rein versetzen konntet, könnt ihr erahnen was für ein Akt es ist allein bis 1 Million zu zählen. Wenn wir jetzt aber die erste Milliarde erreichen wollen dann dürfen wir das ganze 1000 mal machen. Und wenn ihr es dann endlich bis zu 1 Milliarde geschafft habt. Dann könnt ihr das Ganze noch 3,5 mal wiederholen und ihr seit bei 4,5 Milliarden angekommen.

Ich mag mir gar nicht ausmahlen was für ein Akt es sein muss bis zu dieser Zahl zu zählen. Und um nun, zum Abschluss, einen Hauch einer Ahnung davon zu bekommen wie lang nun 4,5 Milliarden Jahre sein müssen... stellt euch einfach vor ihr dürftet nur ein mal pro Jahr zählen.
Ich fang schon mal an.... 1.

Donnerstag, 19. Januar 2012

"Die Mondverschwörung"... Ich war im Kino

Nach längerer Abstinenz  hier im Blog melde ich mich mal wieder zurück um zu zeigen dass ich noch lebe. Die Fortführung meines homöopahtischen Selbstversuchs lässt noch ein wenig auf sich warten. Nach meinem Umzug habe ich noch keinen Heilpraktiker in der Nähe gefunden und das Geld dafür muss ich auch erstmal übrig haben. Aber das Thema ist nicht vergessen ;-) Soviel erstmal dazu.

Heute geht es mir mal um einen sehr interessanten Film den ich nur Jedem ans Herz legen kann. Es geht um "Die Mondverschwörung".



Leute, es lohnt sich wirklich den Film im Kino anzuschauen. Der Kameramann, Cutter, Autor und Regisseur des Films, Thomas Frickel lässt es sich nicht nehmen bei einigen der deutschlandweiten Vorführungen selber vor Ort zu sein um mit dem Publikum nach dem Film über das gesehene (und erlebte) zu diskutieren.
Dabei veranstaltet der Filmemacher auch ein kleines "Gewinnspiel" bei dem diverse Requisiten aus dem Film gewonnen werden können. Hier findet ihr die Termine der Vorführungen. Es ist auch extra vermerkt wo Herr Frickel anwesend sein wird.
Eine sehr interessante Sendung zum Film mit einem Interview mit Thomas Frickel findet ihr übrigens bei Hoaxilla, dem skeptischen Podcast aus Münster.
Wer es vielleicht nicht mehr ins Kino schafft der darf sich aber auf jeden Fall schon mal auf die DVD des Films freuen die ihr bei einer Crowd-Funding-Aktion schon mal vorbestellen und somit den Film unterstützen könnt.

Am Ende des Abends habe ich es mir dann nicht nehmen lassen meine Kinokarte "signieren" zu lassen. Herr Frickel bot an die Kinokarten (oder was auch immer) mit einem Stempel des Anandara-Symbols von Natara zu versehen. Natara erhielt dieses Symbol über geistige Wege von Erzengel Michael um vor Chemtrails und andere Krankmachende Dinge zu schützen.

Das Anandara Symbol. Es soll für die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft stehen.

Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher ob es so eine gute Idee war mir dieses Symbol auf meine Kinokarte stempeln zu lassen. Wie ich im Internet erfahren habe könnte bereits die Regierung hinter mir her sein.

"Mittlerweile besitzt die Regierung auch energetische Radargeräte, mit denen sie energetische Muster wie das Anandara-Symbol, das Natara durch die geistige Welt auf die Erde gebracht hat, orten können. Sofort werden dann schwarze Hubschrauber eingesetzt, von denen bereits einige Menschen berichtet haben."

Tja, nun werde ich wohl von schwarzen Hubschraubern verfolgt die mir nach dem Leben trachten. Und alles nur weil ich im Kino war. Na vielen Dank auch Herr Frickel!




Samstag, 6. August 2011

"Was nützt uns das?"

In Zeiten von Facebook ist es ja heute ein Leichtes immer auf dem laufenden zu bleiben. Folgt man z.B. einschlägigen Nachrichtensendern auf Facebook kann man immer aktuelle Berichterstattungen auf seiner Startseite mit verfolgen.
Zwischen Finanzkrisen, Kriegen und dem neuesten Promi-Klatsch und Tratsch, "verirren" sich aber auch mal Berichte aus dem wissenschaftlichen Bereich auf die Facebook Startseite.
Da wird zwischendurch dann auch mal über Wasser in 12 Milliarden Lichtjahren Entfernung berichtet. Oder über den Start der Raumsonde Juno. Ich freue mich immer wenn es zwischendurch immer mal Berichterstattungen aus diesem Bereich gibt. Aber unter den Kommentaren unter den Facebook-Postings der Nachrichtensender findet man auch Leute die das anders sehen.
"Wem nützt das denn?" oder "In Afrika verhungern Kinder und die geben Geld für so Scheiß aus" oder "Wen interessiert sowas?"

Mich  interessiert sowas! Und um ehrlich zu sein kann ich diese ganzen "Was nützt uns das"-Kommentare nicht im geringsten nachvollziehen. Forschung nützt uns allen! Ohne Wissenschaft und Forschung sähe unsere menschliche Gesellschaft heute ganz anders aus.
Gut, wenn man Wasser in 12 Milliarden Lichtjahren entdeckt könnte man durchaus fragen was uns das hier auf der Erde bringt.
Die Antwort ist aber recht simpel: Erkenntnis! Die Erkenntnis dass es vor 12 Milliarden Jahren schon Wasser gab, in riesigen Mengen. Was uns diese Erkenntnis mal bringen wird kann man heute noch nicht sagen. Aber das ist es ja gerade bei der Wissenschaft. Die Erkenntnisse bringen den Fortschritt. Als Albert Einstein seine Relativitätstheorie veröffentlichte war das zwar eine Revolution für das damals geltende physikalische Weltbild, aber für den Normalbürger hatte sich nichts verändert. Noch nicht zumindest. Ok, der Raum galt nun plötzlich als gekrümmt anzusehen, je nachdem wo man sich befand und wie schnell man war, verlief die Zeit unterschiedlich. Energie und Masse waren ab jetzt äquivalent. Man hätte damals aber genauso gut fragen können, "Was nützt uns das?". Die Früchte dieser Erkenntnis kamen erst einige Jahre später. Und ohne die Erkenntnis, dass der Raum gekrümmt ist, die Zeit relativ zu anderen Bezugssystemen unterschiedlich verläuft und das Energie = Masse ist, hätten wir keine Kernkraft, keine Satelliten-Navigation und unsere Raumsonden würden ihre Ziele im Sonnensystem nur schwer erreichen.

Wer hätte Anfang des 20. Jahrhunderts, bei der Erarbeitung der Quantenmechanik gedacht, das uns die Erkenntnisse aus dieser, uns völlig abstrus erscheinenden Welt, eines Tages mal nützlich sein könnten?  
Heute hat doch nahezu jeder ein Stück angewandte Quantenphysik in seinem Wohnzimmer, Auto, Büro oder Hosentasche. Mikroelektronik wie sie heute in Handys und modernen Computern zu finden sind, basiert auf angewandter Quantenphysik. Laser und somit jeder CD, DVD oder BlueRay-Player sind angewandte Quantenphysik.
Die Erkenntnisse von Heute, sind der Fortschritt von morgen. Und dieser Fortschritt kann auch den hungernden Kindern in Afrika zu gute kommen. Denn es ist nicht die Wissenschaft die Kinder verhungern lässt. Und es würde wohl auch nichts bringen wenn man alle Forschung und wissenschaftliche Arbeit einstellen würde, hungernde Kinder gäbe es dann wohl trotzdem noch.
Und ich denke, bevor man die Ausgaben und Budgets für Wissenschaft und Forschung kritisiert, sollte man mal auf die Bilanzen der Rüstungs- und Waffenindustrie schauen und sich dann fragen, wo welches Geld sinnvoller angelegt ist.

Sonntag, 24. Juli 2011

Homöopathisches Tagebuch - Tag 28

Heute habe ich (vorerst) zum letzen mal meine Globuli genommen. Da ich, wie im letzten Eintrag schon erwähnt, demnächst umziehe, werde ich kaum Zeit haben dieses Tagebuch hier vernünftig weiter zu führen.
Sobald sich aber im neuen Job und der neuen Wohnung alles beruhigt hat werde ich wohl "Teil 2" meiner homöopathischen Behandlung starten - der Besuch eines Homöopathen. Bin schon recht gespannt darauf.

Als Fazit meiner ersten Selbstbehandlung bleibt nur zu sagen - es hat nicht geholfen. Auf dem letzten Bild hier scheint das Bein zwar etwas besser auszusehen, was ich aber aus Erfahrung auf das kühlere und mildere Wetter zurück führen kann. Der Sommer scheint dieses Jahr wohl nicht so recht starten zu wollen. Außer der optischen Verbesserung hat sich aber an den sonstigen Symptomen nichts verändert.

Bleibt mir nur noch zu hoffen dass der Besuch bei einem richtigen Homöopathen vielversprechendere Ergebnisse erzielen wird. Zumindest gehe ich dann der Gefahr aus dem Weg, ein eventuell falsches Mittel auszuwählen.

Auf diesem Blog wird es bis dahin aber nicht ruhig bleiben. Ab und zu gibt es immer wieder Themen über die ich gerne mal was los werden möchte und dafür möchte ich dieses Blog hier ebenfalls nutzen.
Wer also an meinen geistigen Ergüssen teilhaben will kann dieses Blog gerne abonnieren oder auch auf Facebook folgen.